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SEO war vorgestern

12 Jan 2012

Oder anders gesagt: Was Suchmaschinenbetreiber richtig (Webseiten aus Sicht des Menschen beurteilen) und Webseitenbetreiber falsch (Webseiten aus Sicht einer Suchmaschine erstellen) machen.

Von den Suchmaschinenbetreibern lernen und sie nicht verurteilen

Obwohl die Suchmaschinenbetreiber, allen voran Google, stetig bestrebt sind die Suchalgorithmen so zu verbessern, um dem Suchenden den für ihn passenden Content mit dem optimalsten Nutzererlebnis (User Experience) anbieten zu können, geht das Bestreben der Webseiten-Betreiber eher dahin ihre Webseiten so optimal wie möglich für die Suchmaschinen aufzubereiten. Angesichts des „Kampfes“ um die wenigen sichtbaren Plätze der Suchergebnisseite auch verständlich, jedoch sollte eventuell ein anderer Ansatz gewählt werden!

Mit dem Erscheinen des Google Panda-Updates Mitte August gab es (wieder einmal) einen Aufschrei in der SEO-Welt. Schnell wurde von Gewinnern, Verlierern und Betroffenen, sowie von Sünden, die es zu meiden gilt, gesprochen. Doch wer sind eigentlich die Betroffenen? Sind es diejenigen Webseiten, die nicht mehr unter den Top Ten Suchergebnissen zu finden sind oder sind die Betroffenen nicht eigentlich die Besucher von (sündigen) Webseiten, die nicht das Halten, was sie versprechen? … ich tendiere eher zum Letzteren.

Google als dominierender Suchmaschinenbetreiber möchte Webseiten so bewerten, wie es der Mensch tut. Denn Google möchte, dass die Nutzer seiner Software zufrieden mit der Suchmaschine sind. Daher passt der Suchmaschinenbetreiber unter anderem stetig seine Algorithmen zur Bewertung der Webseiten an. Andererseits muss Google seine Algorithmen ebenfalls anpassen, um Manipulationen entgegenzuwirken. Manipulationen entstehen z.B. dann, wenn Betreiber einer Webseite versuchen die Inhalte abweichend von den veröffentlichten Handlungsempfehlungen der Suchmaschinenbetreiber, durch Reverse-Engineering erworbenes Wissen, zu „optimieren“. Dieses Vorgehen lässt sich mit dem Benutzen Nicht-dokumentierter Funktionen einer API  vergleichen. Solange die internen (Nicht-dokumentierten) Funktionenaufrufe der API nicht verändert werden, funktioniert alles wunderbar – bei Änderungen kann es sein, dass die bis Dato funktionierende Implementierung gar nicht mehr nutzbar ist.

Für mich ist SEO, wie sie derzeit oft (aber nicht überall) zur Anwendung kommt, vergleichbar mit der Nutzung Nicht-dokumentierter (Google)-Bewertungs-Algorithmen zur (manipulativen) Beeinflussung des Ergebnis-Rankings. Dadurch lassen sich gewiss Wettbewerbsvorteile erzielen, jedoch muss mit entsprechenden Konsequenzen (siehe Google Panda-Update) gerechnet werden.

User eXperience Optimization (UXO) statt SEO

Was Google mit dem Panda-Update deutlich gemacht hat, wünschen sich die Besucher von Webseiten schon lange – gute qualitative Inhalte (Content).

Content  definiert sich nicht mehr allein durch Text und Bilder. Daneben haben Videos und Podcasts (Audio) an Bedeutung gewonnen – mittlerweile gibt es für alles ein Video. Diese verschiedenen Content-Elemente müssen zielgruppengerecht und optimiert für das jeweilige Ausgabemedium (Papier, Webbrowser, Mobil) zur Verfügung gestellt werden. Die gelungene Verknüpfung von Erwartungen des Nutzers und der Darbietung (inkl. Nutzung) von qualitativ guten Inhalten unter Berücksichtigung technischer Möglichkeiten schafft ein optimales Nutzererlebnis – der s.g. User Experience – und wird nicht nur vom Besucher sondern zukünftig auch von Suchmaschinen (noch stärker) positiv bewertet.

Ähnliches gilt auch für die Verbreitung (Vermarktung) des Content. Wie bei jedem anderen Produkt auch, zählt es nicht alleine ein gutes Produkt zu haben, es muss auch konsumiert/nachgefragt werden. Um eine möglichst große Verbreitung zu erreichen, ist es bspw. hilfreich eine Hohe Sichtbarkeit in Suchmaschinen zu erzielen. War dies von einiger Zeit noch das A und O so verändert sich die Bedeutung der Suchmaschinen beim Konsum erheblich. Laut einer aktuellen Bitkom-Studie (PDF) zur Nutzung digitaler Netzwerke nutzen ca. 76% der Befragten soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter mehrere Stunden täglich. Dabei steht nicht nur der Kontakt zu „Bekannten“, sondern auch das Konsumieren, Erstellen und Teilen von Informationen (Content) im Fokus der Nutzer.

Anders als von einigen SEO-Experten propagiert, führt das Google-Panda-Update (meines Erachtens) nicht dazu, dass man jetzt noch mehr mögliche KPIs und deren Bedeutung beim Ranking analysieren und berücksichtigen muss, sondern dazu, dass sich jeder Betreiber einer Webseite allumfassend und strategisch mit (s)einer Content-Strategie beschäftigen muss. D.h. welchen eigenen Content kann ich anbieten, wie kann ich diesen eventuell sinnvoll mit weiteren (externen) Content-Quellen (Stichwort: Content Aggregation) ergänzen, um einen Mehrwert zu schaffen und wie begeistere ich meine Leser/Zuschauer (Stichwort: User Experience)? Einen ersten sehr guten Einblick gibt der Autor Nicolai Schwarz in seinem Artikel „Conent is King“ (Schwarz, Nicolai: Content is King – Geld mit Inhalten verdienen, Ausgabe 11, Webstandards Magazin, 2011. ).

Fazit

Unter Berücksichtigung der zurückliegenden und zukünftigen Entwicklungen sollten sich Webseiten-Betreiber die Frage stellen, ob vergangene Optimierungsstrategien auch zukünftig Erfolg haben werden. Zwar wird SEO auch zukünftig von Bedeutung sein, jedoch in einer anderen als der jetzigen Form. Denn wie bei der Nutzung jeder anderen Software, benötigt man für die optimale Nutzung von Suchmaschinen einen Experten der sich damit auskennt. Bei der Nutzung sollte man sich jedoch auf die, vom Hersteller der Software, zur Verfügung gestellte Dokumentation beschränken. Somit ändern sich auch die Anforderungen, die an die SEO-Experten gestellt werden. Hier könnte die Entwicklung vom SEO-Experten zum SE-Manager gehen.

Wer zukünftig nicht den Suchmaschinen-Betreibern „hinterher rennen“ möchte, sollte sich mit User Experience Optimization (UXO)  und einer nachhaltigen Content Strategie befassen – denn Content is King, Marketing is Queen und User Experience is our Princess!

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Twitter- und Facebook-Buttons W3C-konform und IE-kompatibel mit webEdition

01 Dez 2011

Nachdem ich bereits erläutert habe, wie sich Web Analytics Code optimal mit webEdition integrieren lässt, möchte ich heute auf die immer beliebter werdenden Social Media-Buttons von bspw. Twitter und Facebook eingehen. Bei der Lösung, die ich vorstellen werde, ist zunächst NICHT die Datenschutz-konforme Lösung von heise berücksichtigt.

Social Media Buttons und W3C-Konformität

Facebook und Twitter bieten für die Integration ihrer Like- und Tweet-Buttons folgende Code-Bausteine an:

<a href="https://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="vertical" data-via="twitterAccount" data-lang="de">Twittern</a><script type="text/javascript" src="//platform.twitter.com/widgets.js"></script>

<div class="fb-like" data-href="www.example.com" data-send="false" data-width="450" data-show-faces="false"></div>

Versucht man nun diese Code-Bausteine mit dem W3C-Validator zu validieren, wird das nicht von Erfolg gekrönt sein, da Attribute wie “data-href”, “data-count” etc. nicht zur offiziellen Spezifikation. Um diese Problem zu umgehen, gibt es so genannte iFrame-Alternativen:

<iframe src="http://platform.twitter.com/widgets/tweet_button.html?text=TweetText&amp;lang=de&amp;count=none" style="width:67px; height:20px;padding-top:2px;" frameborder="0" scrolling="no" allowtransparency="true"></iframe>

<iframe src="//www.facebook.com/plugins/like.php?locale=de_DE&amp;href=www.example.com&amp;send=false&amp;layout=standard&amp;width=450&amp;show_faces=false&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font&amp;height=35" allowtransparency="true" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:35px;"></iframe>

Bei dieser Lösung steht nur noch das proprietären IE-Tag ALLOWTRANSPARENCY=”true” einer Validierung entgegen. Dieses könnte man in den aktuellen Browser auch getrost entfernen. Leider führt das Fehlen von ALLOWTRANSPARENCY=”true” dazu, dass in einigen IE-Versionen ein weißer Hintergrund zu sehen ist.

Weiße Darstellung bei der iFrame-Lösung von Twitter und Facebook im Internet Explorer

Weiße Darstellung bei der iFrame-Lösung von Twitter und Facebook im Internet Explorer

Die Lösung in webEdition

In webEdition lässt sich eine W3C-konforme und IE-kompatible Lösung mit dem automatischen Setzen aller Parameter wie folgt lösen:

<we:ifNotWebEdition>
  <iframe src="http://platform.twitter.com/widgets/tweet_button.html?text=<we:var name="Title" />&amp;lang=<we:pageLanguage type="language" case="lowercase" doc="top" />&amp;count=none" style="width:67px; height:20px;padding-top:2px;background-color:transparent;" frameborder="0" scrolling="no" <we:ifClient browser="ie">allowtransparency="true"</we:ifClient>></iframe>

  <iframe src="//www.facebook.com/plugins/like.php?locale=<we:pageLanguage type="complete" case="unchanged" />&amp;href=<?php echo urlencode("http://www.example.com"); ?>&amp;send=false&amp;layout=standard&amp;width=450&amp;show_faces=false&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font&amp;height=35" <we:ifClient browser="ie">allowtransparency="true"</we:ifClient> scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:35px;"></iframe>
</we:ifNotWebEdition>

Zunächst sorgt der <we:ifNotwebEdition> Tag dafür, dass die Social Media Buttons nicht im Backend geladen werden. Der <we:var name=”Title”/> gibt den Titel des aktuellen Dokumentes aus. <we:pageLanguage type=”language” case=”lowercase” doc=”top” /> sorgt für die kleingeschriebene Sprachauszeichnung des aktuellen Dokumentes, z.B. de und <we:pageLanguage type=”complete” case=”unchanged” /> gibt das vollständige Locale des aktuellen webEdition Dokumentes, z.B. de_DE aus. Zum Schluss nutzen wir noch das <we:ifClient browser=”ie”> Tag, um ALLOWTRANSPARENCY=”true” nur im Internet Explorer auszugeben.

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Web Analytics Code in webEdition CMS (richtig) implementieren

08 Nov 2011

Web Analytics Code-Bausteine zum Tracken vom Besucherverhalten lassen sich zumeist sehr einfach mittels Content Management System in die Webseite integrieren. Bei Google Anaytics wird beispielsweise der folgende Code vor dem schließenden </head> Tag eingefügt:

<script type="text/javascript">
var _gaq = _gaq || [];
_gaq.push(['_setAccount', 'UA-xxxxxxx-1']);
_gaq.push(['_trackPageview']);
(function() {
var ga = document.createElement('script'); ga.type = 'text/javascript'; ga.async = true;
ga.src = ('https:' == document.location.protocol ? 'https://ssl' : 'http://www') + '.google-analytics.com/ga.js';
var s = document.getElementsByTagName('script')[0]; s.parentNode.insertBefore(ga, s);
})();
</script>

Diese einfache Integration hat jedoch den Nachteil, dass (sofern ein Tracking nicht durch Cookies ausgeschlossen wird) auch Vorschauansichten innerhalb des CMS oder Seitenaufrufe auf Entwicklungs- bzw. Testsystemen mitgetrackt werden. Mit webEdition lässt dafür eine sehr smarte Lösung finden. Der Web Analytics Code wird einfach zwischen folgende webEdition-Tags eingefügt:

<we:ifNotWebEdition>
<we:ifIsDomain domain="www.domain.tld">
--- hier Web Analytics Code einfügen ---
</we:ifIsDomain>
<we:ifNotWebEdition>

Der we:ifNotWebEdition-Tag sorgt dafür, dass der Code nur außerhalb von webEdition ausgeführt wird. Somit erfolgen bei internen Vorschauen keine Web Analytics-Aufrufe. Der we:ifIsDomain-Tag gewährleistet, dass der Code nur auf der “richtigen” Webseite und nicht auf Entwicklungs- oder Testsystemen angezeigt wird.

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Was uns die 1. webEdition Konferenz 2011 bescherte

15 Okt 2011

Am 12.10. und 13.10.2011 fand in Frankfurt am Main die 1. webEdition (User-) Konferenz statt. An zwei Tagen wurden den ca. 60  Teilnehmern Interessantes aus der webEdition-Welt – speziell der bald verfügbaren Version 6.3 und der aktuellen Version 6.2.3 – durch das Entwickler-Team (Dr. Armin Schulz und Marc Krämer) berichtet. Zu den Top-Themen gehörten Suchmaschinenoptimierung, Internationalisierung und Multidomain-Lösungen, sowie die individuelle Erweiterung (Hooks, Tags und Apps) des Open Source CMS webEdition.

Allgemeine Themen

Daneben gab es weiterer Vorträge zu Web Fonts von Michael Grosch, Offline-Features von HTML5 von Peter Kröner und User Experience Design für Tablet-optimierte Websites von Christian Kuhn. Mit dem Vortrag “Herausforderung Barrierefreiheit – die ATAG 2.0 kommen” sensibilisierte der Experte Jan Eric Hellbusch die Teilnehmer und auch das Entwickler-Team für die Herausforderungen der barrierefreien Nutzung von Softwaresystemen (z.B. Redaktions- und Content Management Systemen wie webEdition). Der Weg zu einem barrierefreien webEdition Backend sollte (lt. Jan Eric Hellbusch) schrittweise erfolgen und ist eines der Ziele zukünftiger webEdition Versionen.

Aber nicht nur die Vorträge sorgten für reichlich Gesprächsstoff. Während der Pausen und am Abend diskutierten alle Teilnehmer rege über die Weiterentwicklung des Open Source Content Management Systems und über aktuelle Probleme und Herausforderungen bei der Arbeit mit webEdition. Dazu zählte auch die ehrenamtliche Arbeit des Entwickler-Teams, dass auf der Suche nach Unterstützung ist!

Fazit

Rückblickend kann die 1. webEdition Konferenz als erfolgreicher Auftakt (hoffentlich) weiterer Konferenzen gewertet werden. Neben den sehr interessanten Vorträgen, die für meinen Geschmack jedoch etwas zu “bunt gemischt” waren, ist das Networking zwischen den Teilnehmern auf jeden Fall nicht zu kurz gekommen. Leider ist der für mich interessanteste Themenpunkt – die gemeinsame Diskussion über die Weiterentwicklung von webEdition – aus zeitlichen Gründen am Ende des 2. Tages entfallen.

Für mich wurde auf der Konferenz sehr deutlich, dass es für webEdition als Open Source CMS eine Zukunft geben kann. Die Gründung des webEdition e.V. im Februar 2010 war ein erster wichtiger Schritt, die (User-)Konferenz ein weiterer. Nun gilt es die Community noch stärker in die zukünftigen Entwicklungen einzubeziehen und noch mehr Nutzer als Vereinsmitglieder zu gewinnen – Potenzial und Engagement sind vorhanden!

Gründe für mich das CMS webEdition sowohl als Nutzer und Entwickler als auch Vereinsmitglied (weiterhin) zu unterstützen, sind die soldie Basis (10 Jahre Entwicklungsarbeit), die vielfältige Nutzungsmöglichkeiten und die Möglichkeit selbst auf die Weiterentwicklung einfluss zu nehmen. Für mich ist webEdition das CMS für den Mittelstand.

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Mit webEdition Presse-/Newsmeldungen für Google News optimieren

31 Aug 2011

Für Webseiten-Betreiber, die regelmäßig Artikel, Pressemitteilungen und Newsmeldungen veröffentlichen, kann Google News sehr interessant sein. Google News ist ein Service von Google, der Nachrichten (von mehreren Hundert Webseiten) aggregiert und dem Nutzer personalisiert (thematisch gewichtet, regional, etc.) zur Verfügung stellt. Dadurch kann sich die Reichweite von Inhalten stark verbessern lassen. Um mit eigenen Inhalten (als Verleger) bei Google News aufgenommen zu werden, muss man zwei Schritte durchlaufen:

  1. Webseite bei Google News anmelden
  2. Google News Sitemap erstellen (setzt eine bestimmte Struktur der Newsmeldung voraus)

1. Webseite bei Google News anmelden

Die Anmeldung bei Google News besteht aus einem mehrstufigen Formular, in das man Angaben zur Webseite, zur Sprache, zum Land, zur Anzahl der Autoren, usw. macht. Zu beachten ist dabei nur, dass vor der Anmeldung zu prüfen ist, ob die anzumeldende Webseite bereits bei Google News enthalten ist. Dazu wird folgende Suchanfrage bei der Google News Suche ausgeführt:

site:domain.tld , z.B.: site:spiegel.de

Sofern es keine Ergebnisse gibt, kann die Anmeldung vorgenommen werden.

2. Voraussetzungen für Google News Sitemap mit webEdition

Google News verlangt bei der Einreichung von Pressemitteilungen, Newsmeldungen und/oder Artikel bestimmte strukturelle und technische Voraussetzungen. Die wichtigsten seien hier genannt:

  • Artikel-URLs müssen eindeutig und dauerhaft verfügbar sein, wobei eindeutig verlangt, dass es einen mindestens 3-stelligen eindeutigen Zahlenstring geben muss, der nicht mit 199 oder 200 beginnen darf
  • Alle Texte eines Artikels dürfen nur in einer Sprache vorliegen. Übersetzungen müssen unter einer eigenen URL erreichbar sein
  • PDF-Dokumente werden nicht aufgenommen
  • Kein Flash und kein JavaScript
  • Jeder Artikel muss ein Veröffentlichungsdatum besitzen
  • Optionale und empfehlenswerte Angaben sind Titel (Überschrift), Zugriffsbeschränkungen (z.B. bei Paid Content), Genre und Keywords

Um Pressemitteilungen bzw. Newsmeldungen optimal für Google News zu strukturieren, bietet sich beim Content Management System webEdition das Datenbank/Objekt-Modul an. Dazu wird zunächst eine neue Klasse mit der Bezeichnung “news” erstellt. Diese Klasse wir dann mit den folgenden Feldern erweitert:

  • NewsTitle (Pflichtfeld, als “Title” markiert, als “URL-Feld 1″ markiert)
  • NewsSummay (mehrzeiliges Texteingabefeld, als “Beschreibung” markiert)
  • NewsKeywords (Texteingabefeld für Tags bzw. Suchworte, Pflichtfeld, als “Schlüsselwörter” markiert) – Beispiele von Google News
  • NewsContent (WYSIWYG-Feld, Pflichtfeld)

Die Eingabemaske könnte dann wie folgt aussehen:

webEdition: Eingabefelder für Newsmeldung im DB/Object-Modul

webEdition: Eingabefelder für Newsmeldung im DB/Object-Modul

Neben den Eingabefelder, die je nach Bedarf noch erweitert werden können, wird unter dem Reiter “Eigenschaften” der Klasse “news” noch der Ausgabe der SEO-URL bestimmt. Dabei müssen die von Google News geforderten Bedingungen (mind. 3-stelliger eindeutiger Zahlenstring) erfüllt werden. Gleichzeitig soll die URL natürlich auch Suchmaschinen-optimiert sein. Ein Möglichkeit wäre folgender Aufbau:

  1. URL-Feld-1 (das Feld “NewsTitle”)
  2. Text (“-” eintragen)
  3. Erstellungsjahr zweistellig
  4. ID des Artikels

Durch die Kombination aus Erstellungsjahr (zweistellig) und ID wird der geforderte eindeutige Zahlenstring erzeugt. Dieser befindet sich getrennt durch ein Minus-Zeichen (ein Unterstrich oder ein “/” wären ebenso möglich) getrennt am Ende der SEO-URL. Der Titel (Überschrift) der Newsmeldung bildet dann die eigentliche URL:

http://www.domain.tld/das-ist-eine-uebeschrift-1132

Zum Schluss muss jeder Newsmeldung noch mindestens ein, von Google News vorgegebene, Genre zugewiesen werden. Dazu eignet sich in webEdition die Nutzung von Kategorien. Ich empfehle zunächst ein Kategorie-Verzeichnis mit der Bezeichnung “GoogleNews” anzulegen und darin dann die sechs verschiedenen Kategorien abzulegen.

webEdition: Kategorien für Google News

webEdition: Kategorien für Google News

Die Nutzung der Kategorien hat mehrere Vorteile. Sie können auch für anderen Klassen und Dokumente verwendet werden. Jedem Objekt (z.B. Newsmeldung) einer Klasse (z.B. news) und jedem Dokument können beliebig viele Kategorien zugewiesen werden. D.h. neben den GoogleNews-Kategorien können dem Objekt oder Dokument noch weitere eigene Kategorien zugewiesen werden, um z.B. eine Sortierung auf der Webseite zu erreichen.

Schlussendlich muss jetzt nur noch ein Template nach den Vorgaben von Google News erstellt werden, welches dann in den Google Webmaster Tools eingetragen wird.

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webEdition: Kommentare und Gästebucheinträge (automatisch) auf Spam prüfen

29 Aug 2011

Sofern man auf einer Webseite Formulare (z.B. für Kommentare, Kontaktanfragen oder Gästebucheinträge) einsetzt, muss man sich mit Spammern und Trollen auseinandersetzten. Das Content Management System webEdition bietet dazu die automatische Generierung von Bild-Capchta an. Diese sind jedoch mit einigen Nachteilen behaftet (z.B. nicht Barrierefrei, schlecht lesbar, etc.).

Mit wenigen Schritten kann man sich auch anders vor Spam-Einträgen schützen. Dazu lässt sich der Dienst Akismet sehr gut einsetzen. Akismet wird sehr häufig bei WordPress-Installationen genutzt, kann aber auch durch Verwendung der API oder fertiger Skripte mit webEdition genutzt werden.

Automatische Spam-Prüfung mit Akismt und webEdition

Ich verwende beispielsweise aktuell das PHP-Skript MicroAkismet. Das kleine PHP-Skript wird auf dem Server gespeichert und zusammen mit einem API Key wie folgt genutzt:

1. Kommentar/Gästebuchformular

<h2>Jetzt Kommentar schreiben!</h2>
// id: DokumentenID in dem das Speichern des Kommentars erfolgt
<we:form id="457" type="object" name="write_comment" method="post" classid="3">
    <label class="hidden" for="commentname">Name</label>
    <we:userInput class="commentInput" pass_id="commentname" type="textinput" name="author" editable="true" />

    <label class="hidden" for="commentname">Email</label>
    <we:userInput class="commentInput" pass_id="commentemail" type="textinput" name="email" editable="true" />    

    <label class="hidden" for="commenttext">Kommentar</label>
    <we:userInput type="textarea" name="Text" class="textarea" id="commenttext" editable="true"/>

    <input class="button" type="image" src="/_inc/pix/buttons/button_senden.gif" alt="Kommentar senden"/>
</we:form>

2. Kommentar/Gästebucheintrag auf Spam prüfen und speichern

<h2>Kommentar speichern</h2>

<we:ifNotWebEdition>
<?php
// include PHP MicroAksimet-Script
require_once($_SERVER['DOCUMENT_ROOT'].'/includes/microakismet/func.microakismet.inc.php');

// The array of data we need
$vars    = array();

// Add the contents of the $_SERVER array, to help Akismet out
foreach ( $_SERVER as $key => $val ) { $vars[ $key ] = $val; }

    $vars["api_key"] = "xxxxxxxxxxx";   

    // Mandatory fields of information
    $vars["user_ip"]              = $_SERVER["REMOTE_ADDR"];
    $vars["user_agent"]           = $_SERVER["HTTP_USER_AGENT"];

    // The body of the message to check, the name of the person who
    // posted it, and their email address
    $vars["comment_content"]      = $_POST["we_ui_write_comment"]["Text"];  //we:userInput type="textarea" name="Text"
    $vars["comment_author"]       = $_POST["we_ui_write_comment"]["author"];//we:userInput type="text" name="author"
    $vars["comment_author_email"] = $_POST["we_ui_write_comment"]["email"]; //we:userInput type="text" name="email"

    // Check if it's spam
    if ( akismet_check( $vars ) ) {
        $GLOBALS["SPAM"]="SPAM";
    }
    else {
        $GLOBALS["SPAM"]="OK";
    }
?>
</we:ifNotWebEdition>

<?php if ($GLOBALS["SPAM"] == "OK") { ?>

    <we:write type="object" formname="write_comment" publish="false" classid="3" onduplicate="overwrite" mailfrom="info@xxxxxx.tld" />

    <we:ifWritten type="object">
        Vielen Dank f&uuml;r dein Kommentar ...
    <we:else/>
        Beim Speichern Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten ...
    </we:ifWritten>

<?php
    } //end save comment
?>

Somit kann auch einfache Weise ein effektiver Schutz vor Spam gewährleistet werden. Beim Speichern der Kommentare wird publish=”false” gesetzt, da der Kommentartext noch inhaltlich geprüft werden muss. Diese sollte gemacht werden, wenn Kommentare auch von nicht angemeldeten Nutzern abgegeben werden dürfen.

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Google Panda: Content und User-Experience zählen (immer noch)

18 Aug 2011

Bildquelle: http://seo-wissen.blogspot.com/

Mitte August hat die Suchmaschine Google das so genannte Panda-Update auch in Deutschland ausgerollt. Seither wird bereits von Gewinnern und Verlierern unter den Webseiten-Betreibern gesprochen. Mit den überarbeiteten Such-Algorithmen möchte Google dafür sorgen, dass qualitativ hochwertige Webseiten gut gelistet werden. Dazu zählen Webseiten, die interessante (unique) Inhalte und ein optimales Nutzererlebnis bieten … das ist eigentlich auch nichts Neues!

Um dieses Ziel zu erreichen hat Google seine Suchmaschine insoweit angepasst, dass Webseiten, die keinen und nur wenig eigenen Inhalt anbieten, nicht mehr so gut bewertet werden. Dazu zählen s.g. Content-Framen, die sich ihre Inhalte ausschließlich oder überwiegend über Content-Aggregation anderer Quellen zusammenstellen, übermäßig Werbung schalten und keinen originären Mehrwert für den Besucher bieten.

Werden folgende Regeln/Hinweise beachtet, muss man sich nicht vor dem Panda “fürchten”:

  • Die Artikel/Inhalte der Webseite bieten einen zusätzlichen Mehrwert
  • Die Artikel/Inhalte werden hinsichtlich Ausdruck, Form, Rechtschreibung, Struktur, etc. redigiert
  • Die Artikel/Inhalte berücksichtigen eine umfassende Sicht des Themas (anderen Meinungen, Forschungsergebnisse, etc.)
  • Der Anteil an Fremdinhalten, die bspw. aus Affiliate-Programmen oder durch Content Aggregation stammen, ist im Verhältnis zu den eigenen Inhalten angemessen
  • Die Anzahl an Werbeplätze einer einzelnen Seite ist so gewählt, dass der Content weiterhin als zentraler Bestandteil wahrgenommen wird.
  • Die Webseite wird regelmäßig aktualisiert und mit neuen Inhalten versehen

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Besucher zu den Gewinnern gehören, da zukünftig nur noch qualitativ hochwertige Webseiten weit vorne im Index gelistet werden. Das bedeutet, dass Webseiten, die nicht den geannten Anforderungen genügen nicht gewonnen haben … wer möchte, kann sie auch als Verlierer bezeichnen. Aber verloren hat nur derjenige, der nicht an sich arbeitet!

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Kostenloses webEdition “Coming Soon” Template

15 Aug 2011

Für einige meiner Projekte benötige ich ein “Under construction” bzw. “Coming Soon” Template für webEdition. Der Vorteil hierbei ist, dass es bereits Inhalte auf der neuen Domain gibt und gleichzeitig interessierte über soziale Kanäle wie Twitter, Facebook & Co. mit Informationen versorgt werden können.

Dazu habe ich mir ein sehr einfaches Template auf Basis des freien Timelaph WordPress Themes und einigen Social Media Icons zusammengestellt. Das Template bietet folgende Möglichkeiten:

  • Logo oder Title als Überschrift
  • Newsletter-Subscription (mit KV)
  • Social Media Kanäle Twitter, Facebook, Flickr und YouTube
  • Mehrsprachigkeit (derzeit Deutsch und English)
  • Web-Analytics-Code (einfach ins Template “webanalytics.tmpl” einfügen)

Bei Interesse kann das Template mit alle benötigten Dateien als weBackup_free_coming_soon_template.xml. Feedback ist natürlich gerne willkommen.

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Neue Rubrik Publikationen

08 Aug 2011

Ab sofort stelle ich auf meiner Webseite ausgewählte Publikationen zum Download bereit. Dabei handelt sich es um Print-Publikationen, Vorträge und Online-Artikel zu verschiedensten Themen.

Die ersten veröffentlichten Publikationen befassen sich mit den Themen web-basierte Geschäftsmodelle, Mashups und Affiliate-Marketing.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und freue mich natürlich über Feedback.

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webEdition Shop-Modul – Teil 2 Konfiguration

17 Jul 2011

Nachdem ich im ersten Teil der Artikelserie zum webEdition Shop-Modul auf die Grundlagen und Möglichkeiten eingegangen bin, möchte ich nun zeigen, was zu beachten ist wenn der Online-Shop mit webEdition realisiert werden soll. Dabei beschränke ich mich heute auf die Konfiguration der benötigten Module und Einstellungen.

Abhängig davon, wie später die Artikel des Online-Shops verwaltet werden sollen, werden folgenden webEdition Systemkomponenten benötigt:

  1. webEdition Basissystem
  2. webEdition Shop-Modul
  3. webEdition Kundenverwaltung
  4. webEdition DB/Objekt-Modul (optional)

 

Konfiguration der Systemkomponenten

Als Basis wird natürlich das webEdition CMS an sich benötigt. Bei der Installation ist darauf zu achten, dass die benötigen Module (eventuell auch Newsletter-Modul) gleich mit installiert werden. Weiter ist für das Basissystem nichts zu beachten (außer, dass der Server natürlich alle Systemanforderungen erfüllt).

webEdition Kundenverwaltung

Die webEdition Kundenverwaltung wird benötigt, um die Kundendaten (Lieferadresse, Rechnungsadresse, Login-Daten, etc.) zu speichern. Es ist wichtig, dass diese Daten in der Kundenverwaltung hinterlegt sind, da einige Funktionen des Shop-Moduls sonst nicht funktionieren würden.

webEdition Kundenverwaltung - Felder administrieren

Anzahl, Bezeichnung und Feldtypen (input, number, select, etc.) zur Verwaltung der Kundendaten sind in der webEdition Kundenverwaltung frei definier- und wählbar. Einzelne Felder können gruppiert und unter einem eigenem Tab zusammengefasst werden. Denkbar wären z.B. “Kontakt”, “Rechnung”, “Anrede”, “Newsletter”, etc. Für eine Länder- und Sprachauswahl gibt es die ISO-kodierten Feldtypen “language” und “country”. Sobald ein Kunde eine Bestellung ausgelöst hat, wird in der Kundenverwaltung der zusätzliche Tab “Bestellungen des Kunden” sichtbar.

webEdition Shop-Modul - Einstellungen

Sofern alle benötigen Felder in der Kundenverwaltung angelegt sind, kann die Konfiguration des Shop-Moduls erfolgen. In den Grundeinstellungen des Shop-Moduls werden die Währung eingetragen, das Nummernformat ausgewählt, die für den Bestellprozess relevanten Kundenfelder markiert und die Felder für Land und Sprache aus der Kundenverwaltung zugewiesen. Wird das DB/Objekt-Modul zur Verwaltung der Shop-Artikel verwendet, wird zusätzlich noch die Klassen-ID eingetragen.

webEdition Shop-Modul - Ländereinstellungen

Über einen weiteren Dialog werden die für den Shop benötigten Mehrwertsteuersätze definiert. Wird mehr als ein Steuersatz benötigt (z.B. 19% und 7%), lassen sich die Steuersätze direkt beim Artikel auswählen und zuweisen. Über den Einstellungs-Dialog “Länder” kann festgelegt werden, welche Lände mehrwertsteuerpflichtig sind und welche nicht. Zusätzlich lässt sich auch definieren, unter welchen Voraussetzungen für mehrsteuerpflichtige Länder keine MwSt. anfällt, z.B. bei der Angabe eine USt.-ID .

webEdition Shop-Modul - Versandkosten

Einen ähnlichen Einstellungs-Dialog gibt es auch für die Verwaltung der Porto- und Verpackungskosten. Diese können für jedes Land und für unterschiedliche Bestellwerten separat definiert werden. Basis für die Festlegung ist auch hier wieder das Feld “Land” der Lieferadresse in der Kundenverwaltung. Porto- und Verpackungskosten können als Netto- oder Bruttopreise gespeichert werden, wobei ich empfehle alle Preisangaben (auch Artikelpreise) als Nettopreise zu speichern. Werden die Shop-Artikel EU-weit versandt, kann es sinnvoll sein die Porto- und Verpackungskosten zu unterscheiden nach EU-Mitgliedsstaaten, Nicht-EU-Mitgliedsstaaten (z.B. Schweiz) und Deutschland (hier können oft günstigere oder keine Versandkosten angeboten werden). Außerdem lassen sich die Versandkosten noch nach Bestellwert unterscheiden.

webEdition Shop-Modul - Payment Provider

Sollen die Bezahlsysteme Paypal und/oder Saferpay zum Einsatz kommen, werden die Einstellungen für diese Payment-Provider ebenfalls im Shop-Modul vorgenommen. Zunächst werden die Felder für die Übermittlung der Kontaktdaten aus der Kundenverwaltung ausgewählt. Anschließend die Parameter für die beiden Bezahlvarianten. Bei Paypal kann zwischen einem Test- und Produktiv-Account unterschieden werden. Es wird lediglich die Länderkennung und die Email-Adresse des Paypal-Accounts benötigt. Die Einstellungen für das Saferpay-Modul sind etwas umfangreicher. Zudem muss für die vorkonfigurierte Nutzung von Saferpay auf dem Server eine Saferpay Application Componente (SAC) installiert werden.

Bei der Konfiguration des Shop-Moduls wird deutlich, dass viele Einstellungen auf den Feldern der Kundenverwaltung basieren. Daher ist es sinnvoll zunächst die Konfiguration der Kundenverwaltung vorzunehmen und sich dann mit dem Shop-Modul zu befassen.

Bei weiteren Fragen zu webEdition und/oder dem webEdition Shop-Modul stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung!

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